M99 MINI PRO-25 gewinnt den Design & Innovation Award 2018

Wir haben es nochmal geschafft! Auch in diesem Jahr geht der zukunftsweisende Design & Innovation Award wieder an eines unserer neuesten Produkte. Stolz dürfen wir den diesjährigen Gewinner in der Kategorie KOMPONENTEN bekannt geben: der M99 MINI PRO-25.

Schon der M99 PURE hat im Vorjahr die Jury des Design & Innovation Award 2017 überzeugt. Dieser gilt in der Bike-Branche als echtes Gütesiegel – immerhin führt das bunt zusammengestellte Team aus internationalen Journalisten, professionellen Testfahrern und Industrie-Experten reale Produkttests durch. Damit wird gewährleistet, dass die neuesten Erfindungen aus der Radwelt durch intensivste Tests fundiert bewerten werden können.

Nicht mehr von Autofahrern unterschätzt werden – ein Traum eines jeden Radlers! Die leuchtend hellen Strahler der M99 Serie eröffnen dank ihrem präzise abgestimmten Zusammenspiel aus LED-Matrix und einem hochkomplexen Facettenspiegel völlig neue Lichtdimensionen. Als Innovationsprojekt wurde die M99 Reflektorentwicklung durch das Bundesinnenministerium für Wirtschaft und Energie gefördert . So hat die Serie seit ihrer Geburt bereits einige Preise einheimsen können.

Nun macht der M99 MINI PRO-25 seiner Produktfamilie alle Ehre. Nicht nur ist er ganze 50% kleiner und 40% leichter als sein großer Bruder. Zu unserem Stolz stellt er den weltweit ersten Scheinwerfer mit Fern- und Abblendlicht nach der neuen StVZO von 2017 dar. Dank dieser neuen revolutionären Gesetzesänderung dürfen nun schon E-Bikes mit bis zu 25km/h mit Fernlicht ausgestattet sein.

Die Jury meint:
„ Als welterster E-Bike-Scheinwerfer ist die Supernova M99 MINI PRO mit einem Fern- und Abblendlicht ausgestattet und nutzt so die aktualisierten Richtlinien für Fahrradbeleuchtungen in der deutschen Straßenverkehrsordnung. Damit ist er der erste für Trailfahrten geeignete Scheinwerfer, der auch im Straßenverkehr genutzt werden darf. Um das zu erreichen, ist der 1.250 Lumen starke, fest am Rad verbaute M99 MINI PRO vollgepackt mit Technologien, die man sonst nur in modernen Autoscheinwerfern findet: Statt beweglicher Spiegel setzt er auf eine LED-Matrix und kommt so ohne empfindliche, bewegliche Teile aus. In der Praxis funktioniert das hervorragend, Helligkeit und Leuchtbild der Lampe überzeugen in beiden Modi und machen die M99 MINI PRO zur perfekten Begleitung beim E-MTB Einsatz.“

 

Mehr Sicherheit für die Radler, einen Preis mehr für uns! DANKE an das Supernova-Team für unzählige Stunden leidenschaftlicher Entwicklungsleistung und auf viele weitere bahnbrechende Sternstunden bei Supernova!

 

Text: Myriel Hauser

Testpremiere: Supernova M99 PRO

AUTOLICHT FÜR S-PEDELEC-FAHRER

Testbericht Radtouren Magazin
Chefredakteur Jan Gathmann

BEI BMW STEHT DAS „M“ FÜR DIE SPITZE DER FAHRZEUGTECHNIK. BEI SUPERNOVA, DIE IHRE WURZELN IM AUTOMOBILDESIGN HABEN, MARKIERT ES DIE SPITZE DER LICHTTECHNIK FÜR RADFAHRER – DIE MIT DEM NEUEN MODELL M99 AUF AUGENHÖHE MIT DEN AUTOS LIEGT. ODER SOGAR DARÜBER, WIE WIR IM PRAXISTEST ERFUHREN.

Es musste erst das E-Bike entstehen, bevor deutsche Radfahrer die Chance auf gesetzestreues ernstzunehmendes Licht bekamen. In den letzten Jahren überschlugen sich die neuen StVZO-konformen Scheinwerfer mit immer höheren Lichtleistungen. Dabei ist die Suche nach dem besten Licht für Radfahrer im Straßenverkehr die Sache einer kleinen Hersteller-Elite. Akku-Scheinwerfer, mit denen sich Waldwege nachts für drei Stunden in Flutlicht tauchen lassen, gibt es wie Sand am Meer für kleines Geld. Fahrradscheinwerfer, die eine klare Hell-Dunkel-Grenze haben und einen gleichmäßigen Lichtteppich vor das Vorderrad legen, der auch bei Tempo 40 noch ausreicht – die kann man an drei Fingern abzählen. Und die klare Hell-Dunkel-Grenze fordert zurecht die StVZO, damit andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.

Die Herausforderung beim Fahrradscheinwerfer ist es, viel Licht aus einem kleinen Reflektor und Körper zu holen. Ein gleichmäßiges definiertes Lichtbild, Kühlung – alles wird schwieriger, je kleiner das Gehäuse. „Das ist ja völlig unmöglich – in der Größe“, war entsprechend die Reaktion von Automotive-Ingenieuren als Supernova-Chef Marcus Wallmeyer mit ihnen die Entwicklungsziele für den M99 besprach. Nach drei Jahren Entwicklungszeit ist mit der M99-Reihe der Gegenbeweis erbracht, wie die Lichtbilder in der Galerie zeigen. Das Spitzenmodell der Serie ist der getestete M99 Pro für S-Pedelecs mit revolutionären 1.600 Lumen Lichtstrom und einem einzigartigen StVZO-konformen Fernlicht. Auch die Varianten Pure mit 500 Lumen und Pure+ mit 900 Lumen* bieten enorme Lichtstrom-Werte. Weil alle eine ECE-Abnahme besitzen, sind sie ohne weitere Prüfungen an vielen kompatiblen S-Pedelecs nachrüstbar. Bei Bosch-Antrieben ab der 2. Generation und Pure-Modell reicht dafür ein Anstecken an die Motorsteuerung. Besitzer von Pedelecs bis 25 km/h müssen sich noch ein wenig gedulden: Ab November 2016 soll es den Supernova M99 PURE auch in einer Version für solche Pedelecs geben, die rechtlich als Fahrräder eingestuft werden.

*Der aktualisierte Wert ist nun 1100 Lumen

Möglich macht das Lichtwunder ein tiefer Griff in die High-Tech-Kiste, weshalb die Entwicklung unter anderem auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde. So ist der Reflektor aus 99 einzeln berechneten Spiegeln aufgebaut. Die Kühlrippen des massiven, einteiligen Alugehäuses sind so berechnet, dass sogar im Stand ein Kamineffekt entsteht. Sie haben eine wichtige Aufgabe: Denn sie müssen die Wärme-Energie von 9 Automotive-LEDs ableiten. Die wiederum sind an die Scheinwerfer-Steuerung und an die des S-Pedelecs unter anderem über einen CAN-Bus eingebunden. Dadurch kann der Lichtkegel automatisch an die Geschwindigkeit und Lichtverhältnisse angepasst werden. Bei Tageslicht leuchtet das Tagfahrlicht – daran sind alle M99-Modelle schon von Weitem eindeutig erkennbar. Der M99 Pro regelt zudem je nach Fahrzustand die Lichtausbeute, um Energie zu sparen. Wenn das Rad steht wird runtergedimmt. Wenn es langsam fährt, leuchtet der M99 Pro im sparsamen Eco-Modus und stärker im Nahbereich, regelt aber schnell hoch, wenn man wieder beschleunigt.

 

DAS LICHTERLEBNIS

Schon das Ausrichten des M99 ist leichter als sonst bei Radscheinwerfern. Einfach mit einer Wasserwaage waagerecht einstellen, fertig. Der Reflektor hat bereits den passenden Neigungswinkel. Das stellte in der Praxis tatsächlich blendfreien Betrieb sicher. Lichthupende Autofahrer, schimpfende Fußgänger – passé, auch weil die getestete Boschhalterung (ebenfalls ein High-Tech-Teil aus Komposite) den M99 fest fixiert. Das Lichtbild ist ein Aha-Erlebnis. Schon Abblendlicht reicht für die allermeisten Fahrsituationen. Weite und Breite stehen einem Autoscheinwerfer nicht nach. Kurven und Abzweige muss man nicht erahnen, sondern erkennt sie von Weitem. Dabei sind direkt vor dem Rad alle Unebenheiten leicht auszumachen. Und selbst bei Straßenbeleuchtung ist das Licht ein großer Gewinn. Wie beim Auto eben.

Der Betrieb des M99 Pro in diesem Modus zieht laut Supernova maximal 16 Watt aus dem Akku. Das entspricht bei 3 Stunden schneller Fahrt theoretisch 48 Wh, also einem Zehntel der Kapazität aktueller Akkumodelle. In der Praxis liegt der Wert wegen der intelligenten Steuerung deutlich darunter liegen und führt nur zu unmerklichen Reichweiteneinbußen. Einzigartig macht den M99 Pro sein zuschaltbares Fernlicht mit voller Ausblendung oberhalb des Blendhorizontes. Damit tauchen dann auch die entferntesten Hindernisse klar vor dem Auge des S-Pedelec-Fahrers aus der Nacht auf. In der Praxis entstand eigentlich nur auf Waldwegen der Wunsch, das Licht zuzuschalten. Aber wenn, dann machte es in Sachen Gleichmäßigkeit, Breite und Weite wunschlos glücklich. Eine zusätzliche Helmlampe, die der Blickrichtung folgt und von MTB-Fahrern gern genutzt wird, wurde nicht vermisst.

FAZIT

Mehr Licht, als der StVZO-zugelassene Supernova M99 Pro für S-Pedelecs spendet, braucht kein Radfahrer in keiner Situation. Allein die Haptik und das Bewusstsein über die komprimierte High-Tech im glänzenden Aluminium-Gehäuse heben das Selbstbewusstsein im Verkehr auf eine höhere Stufe. Die Selbstverständlichkeit, mit der Autofahrer den M99-Pedelecfahrer wahrnehmen überrascht auch nach längerem Gebrauch noch. Schon das ist den Preis wert und ein Effekt, den auch die günstigeren Pure-Modelle erzielen. Deren Abblendlicht ist im Übrigen für den Straßenverkehr bereits beinahe auf Autoscheinwerfer-Niveau. Im Abblendlicht beschweren sich auch Fußgänger nicht über Blendung (wie bei manch leistungsschwächerem LED-Scheinwerfer). Die offensichtlich hervorragende Verarbeitung und die integrierte Kommunikationstechnik machen den M99 Pro zudem zukunftssicher.

TECHNISCHE DATEN

Supernova M99 Pro, 449,00 Euro
Scheinwerfer für S-Pedelecs bis 45 km/h mit StVZO-Zulassung

  • Lichtstrom: bis zu 1.600 Lumen
  • Max. Helligkeit in 10 m Entfernung: 360 Lux
  • Reichweite nach ANSI FL1: 380 m
  • Gewicht: 244 g (inkl. Kabel)
  • Verbrauch: Tagfahrlicht: 4 Watt, Abblendlicht 8 bis 16 W
  • Erfüllte Anforderungen: ECE113 C für Abblend- und Fernlicht, ECE 87
  • Besonderheiten: geschwindigkeitsgesteuerter Eco-Modus, Kommunikation über CAN-Bus und andere Schnittstellen, Bremssignalverarbeitung vom Bremshebel

Lichterfest

AB 2017 GILT FÜR LAMPEN AN S-PEDELECS EIN STRENGERES GESETZ

Mit dem neuen Supernova M99 Scheinwerfer sind bereits heute viele begeisterte Radfahrer unterwegs. Im Interview mit der Velo Total, Ausgabe 05/16, erklärt Supernova CEO Marcus Wallmeyer die neue Gesetzgebung für E-Bikes. Der M99 erfüllt bereits jetzt schon alle Voraussetzungen in vollem Umfang.

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Ausgezeichnet: M99 PURE

SUPERNOVA GEWINNT DEN DESIGN & INNOVATION AWARD 2016

Fazit der mehr als 40-köpfigen Fachjury des Design & Innovation Award 2016

„Das Supernova M99 Pure-Licht ist ein großer Schritt um dich Sicherheit bei E-Bikes weiter zu erhöhen. Die STVZO zugelassene Leuchte liefert 500 Lumen Lichtleistung und bezieht ihre Energie direkt aus dem Akku des E-Bikes. Das speziell designte Tagfahrlicht ist ein potentieller Lebensretter, da es bei anderen Verkehrsteilnehmern für gesteigerte Aufmerksamkeit sorgt. Das Licht der Haupt-LED wird von 99 Spiegeln genau dorthin reflektiert, wo man es braucht ohne Autofahrer zu blenden. Das M99 Pure-Licht ist mit allen Bosch-Motoren und vielen anderen System mit 6-Volt Spannung kompatibel. Mit dem hochwertig gefertigten und perfekt integrierten M99 Pure ist ein helles Bike-Licht immer mit dabei und zusätzlich eine extra Portion Sicherheit mit an Bord.“

Der Design & Innovation Award dient als Forum für zukunftweisende Ideen sowie Innovationen und zeichnet die besten Produkte der Branche aus. Eine Auszeichnung erhalten nur die innovativsten und besten Produkte. Im Gegensatz zu regulären Vergleichstests zieht das Experten-Konsortium weitaus mehr Faktoren bei der Beurteilung und Auszeichnung in Betracht. Kriterien sind Ethik, Philosophie, Innovation, Design, Leistungsfähigkeit, Qualität, Effizienz, Ergonomie & Comfort, Gewicht, Verarbeitung, Nachhaltigkeit und Vision.

Wir können mehr als nur die Hellsten sein!

EIN LEIDENSCHAFTLICHES PROJEKT DER SUPERNOVA DESIGN GMBH & CO. KG.

Viele Leute wissen nicht, dass Supernova eigentlich eine Industriedesignfirma ist, die hauptsächlich Fahrrad- und E-Bike Scheinwerfer herstellt, aber eben auch in vielen anderen Bereichen tätig ist. Das Waldmeister Holzrad gehört zu den Projekten, die wir als Radfahrer mit großer Leidenschaft entwickelt haben.

Mehr Informationen zum Waldmeisterrad unter www.waldmeister-bikes.de

 

Nun wurde es im erlesenen Kreis der futuristischsten Räder des Planeten für den bekannten cyclepassion Katalog fotografiert.

 

Cyclepassion Calendar 2016 – Inspired by Future

Walter Schmidt

UNSER LOKALER MTB PIONIER

Als Walter Schmidt vor 7 Jahren zu uns nach Gundelfingen kam und nach Beleuchtung fragte, waren wir kurz etwas verblüfft. In einem Alter von fast 70 Jahren wollte er für ein 24h Solo-Rennen in den USA trainieren und ihm fehlten noch verlässliche Scheinwerfer. Der ruhige, selbstbewusste Blick aus seinen stahlblauen Augen ließ keinen Zweifel aufkommen: dieser Mann führt durch, was er sich vornimmt.

So statteten wir Walters Rad mit einem der ersten Supernova E3 Triple Dynamoscheinwerfern aus. Seither ist er ein treuer Supernova Fahrer und ein enger Freund des Hauses. Über die nächsten Jahre entdeckten wir nach und nach, dass unser äußerst bescheidener „Bike Walter“, wie er hier bekannt ist, zu den allerersten Mountainbike-Pionieren der Region zählt. Der nun 76-jährige ehemalige Automechaniker und Tankstellenbetreiber hat seit 30 Jahren kein Auto mehr und fährt seit über 60 Jahren leidenschaftlich Rad. Schon 1989 fuhr er mit seinem Kuwahara Panther Mountainbike von Seattle nach El Paso, er durchquerte mit seinem Sohn die Wildnis Alaskas und Kanadas von Anchorage bis nach Calgary und ent- deckte schließlich 2008 durch Freunde in Arizona 24h-Rennen als neue Herausforderung. Das Erlebnis war für ihn so einprägsam, dass er noch einmal 2009 und 2012 als Solo-Fahrer beim Rennen in Tucson, Arizona an den Start ging. Sein nächstes Abenteuer wird eine Tour von Arizona bis nach Kalifor- nien sein, mit einem Abstecher auf den 2792 m hohen Mount Lemmon. Wir sind gespannt darauf was Du erleben wirst und wünschen Dir viel Erfolg, Walter!

Race tested

DIE LEIDENSCHAFT ZUR PERFEKTION

Bei der 2015 in Finale Ligure, Italien stattfindenden 24H Europameisterschaft beginnt es an diesem lauen Abend im Mai um 21 Uhr zu dämmern, die Schatten werden länger, die Bäume rücken auf den kurvenreichen Waldabfahrten immer näher und die Fahrer bereiten sich mental auf die Nacht vor – ihr Herzschlag beschleunigt sich.

Firmengründer Marcus Wallmeyer dreht nun konzentriert seine Runden auf dem schweren Kurs und achtet in jeder Kurve, an jedem Hindernis und bei jedem Schlagloch darauf, wie das Licht des noch geheimen M99 Scheinwerfer-Erlkönigs den Trail ausleuchtet. Ist die Kurvenausleuchtung gelungen wie geplant? Werden tief hängende Äste gut angeleuchtet? Brauche ich weniger Licht wenn ich langsam fahre?

In solchen Situationen entstehen Ideen, die dem Fahrer einen echten Nutzen bringen, wie zum Beispiel die Sichtfeldassistenz-Software, mit der das Lichtfeld optimal auf die Geschwindigkeit abgestimmt wird und so Strom spart und das Fahren entspannter macht. Das kann kein Prüfstand und keine Computersimulation. Labortests nach DIN-Norm sind notwendig, aber für uns ist es ebenso wichtig zu spüren, wie sich unsere Beleuchtung anfühlt – auf dem täglichen Weg zur Arbeit, bei Radreisen und im härtesten Renneinsatz. Nach 176 km Strecke und 6700 Höhenmetern endet eine anstrengende, aber gelungene Testfahrt.

Von London nach Istanbul

TRANSCONTINENTAL  – 3300KM ABENTEUER

Bei der zweiten Auflage des Trans Continental Race von London nach Istanbul standen dieses Jahr ganze 88 Männer und Frauen am Start und begaben sich auf dieses unglaubliche Abenteuer ohne jede Unterstützung von außen mit über 3000 km Fahrstrecke. Wie auch schon im Vorjahr gab es keine vorgegebene Route, nur 3 Checkpunkte: in Paris, auf dem legendären Stelvio-Pass und in Montenegro. Jede Unterstützung von außen war verboten. Per Live-Tracking konnte man jede Bewegung der Fahrer verfolgen und mitleiden, als das Hauptfeld in den Alpen von einem Tiefdruckgebiet überrollt wurde. Die Führenden fuhren zu diesem Zeitpunkt dank beinahe 400 km Tagesfahrleistung schon die heiße Adriaküste entlang.

Der Supernova E3 Triple Fahrer und Vorjahressieger Kristof Allegeart aus Belgien dominierte das Rennen auch dieses Jahr wieder kam nach nur 7 Tagen und 23 Stunden mit komfortablem Vorsprung in Istanbul an. Vorjahres-Zweiter Richard Dunnett holte mit seiner E3 PRO2 nach einer anfänglichen Pannenserie stetig auf, lieferte sich mit Josh Ibbett ein heißes Rennen um Platz 2 und kam schließlich nur 35 Minuten hinter ihm nach 9 Tagen und 6 Stunden im Ziel an. Zu dieser Zeit ist die Großzahl der Fahrer immer noch 1000 km vom Ziel entfernt – das Abenteuer geht weiter.

Königin der Wüste

Das Race Across the West ist ein Straßenrennen, bei dem die Teilnehmer in Oceanside, Kalifornien starten und ohne Pause bis Durango in Colorado fahren.
Sie müssen dabei 1390 km durch Kalifornien, Arizona, Utah und Colorado fahren und zwei Wüsten durchqueren. Auf diesem Weg sind über 14000 Höhenmeter zu bewältigen.

Die dänische Fahrerin Eva Synnestvedt Hansen, die sich über 2,5 Jahre lang auf dieses Rennen vorbereitet hatte und nun unweit der Supernova Firmenzentrale in Freiburg im Breisgau lebt und trainiert, gewann dieses Langdistanzrennen in der Frauen-Gesamtwertung mit klarem Vorsprung nach 3 Tagen und 4 Stunden. Sie wurde von einem kleinen aber hoch engagierten Team aus 3 Helfern verpflegt. Durch die enorme Hitze war das Rennen dieses Jahr so hart, dass 2/3 aller Teilnehmer aufgeben mussten. Eva kam – alle 500 m von ihren unermüdlichen Helfern mit Wasser besprüht – so gut durch die Wüste, dass sie den Sonderpreis „Queen of the Desert“ verliehen bekam.

Eva verlor ca. 3 Kilo während des Rennens. Sie trank 8,5 Liter am Tag.

Text: Eva Synnestvedt Hansen | Bilder: Rune Hemmingsen