Triathlon Extrem: Jonas Deichmann will die Welt umrunden

Marcus Wallmeyer, CEO

Letzte Woche startete Jonas Deichmann seine neueste Challenge: ein Triathlon rund um die Welt. Er will 40.000 Kilometer zu Fuß, per Rad oder schwimmend überwinden. Jonas hält bereits drei Weltrekorde für Kontinentaldurchquerungen auf dem Fahrrad. Jetzt will er als Triathlet einen neuen Rekord aufstellen. Vor seiner Abreise hatte ich die Gelegenheit, einen ganzen Tag mit Jonas zu verbringen, um bei einem besonderen Test seiner Ausrüstung dabei zu sein, aber dazu später. Ursprünglich hatte Jonas geplant, durch den Iran und dann durch Indien und Südostasien zu fahren. Aber wegen der Coronakrise musste er eine nördliche Route über Sibirien und die Gobi-Wüste wählen. Es geht also durch Sibirien – und das im Winter bei bis zu minus 40°C!

Bei solchen extremen Temperaturen ist das richtige Equipment ausschlaggebend.

Für dieses neue Abenteuer wählte Jonas den neuen M99 MINI PRO B54 weil dieser Akkuscheinwerfer viele interessante und teilweise überlebenswichtige Features bietet. Das neue Supernova Lichtsystem bietet eine sehr lange Leuchtzeit – auch bei extremer Kälte, ist ein sehr zuverlässiges System mit dem Fokus auf Langlebigkeit und ist zusätzlich sehr hell.

Ein weiteres, wichtiges Feature ist, dass man die Restleuchtzeit auf die Minute genau ablesen kann. Damit kann Jonas seine Tour genau planen, weil er manchmal tagelang keine Steckdose zur Hand haben wird. Um sicherzustellen, dass der Scheinwerfer für seine Reise der richtige ist, wurde der M99 MINI PRO B54 zusammen mit seinem anderen Equipment, einem wirklich extremen Test unterzogen.

In der Kältekammer bei minus 25 Grad

Jonas bekam von der Deutschen Bahn die Genehmigung, in ihrer Klimakammer sein Equipment zu testen. In der riesigen Klimakammer werden normalerweise Loks und Triebzüge getestet um rauszufinden wie sich diese bei widrigsten Wetterbedingungen wie z.B. Schneestürme, Eisregen oder extremer Hitze verhalten.

Der Fokus bei Jonas lag im Kältetest. Die Stunden in der Klimakammer waren wirklich recht hart! Wind, Vereisungsmaschinen und extreme Kälte bis minus 25 Grad limitierten den Aufenthalt in der Kammer auf wenige Minuten. Draußen vor der Tür waren es zum Glück angenehme 20 Grad. Jonas war der Einzige der wirklich nahezu die ganze Zeit in der eisigen Kammer verbrachte. Er testete neben Kleidung, Fahrradcomputer, Schlafsäcke natürlich auch unseren neuen Supernova Scheinwerfer M99 MINI PRO B54.

Supernova hat mit Bravour alle Tests bestanden allerdings war ich auch nicht sonderlich überrascht über das Ergebnis, da wir in unserem Labor alle Supernova Produkte immer auch in der hauseigenen Klimakammer testen. Allerdings ist diese natürlich sehr viel kleiner und es war für mich auch ein tolles Erlebnis.

Auf der Rückfahrt haben Jonas und ich uns lange unterhalten. Was mir bei seinem Abenteuer besonders gefällt, ist, dass Jonas den Triathlon ohne Unterstützung macht – und noch dazu CO2 neutral, da er die Seewege mit einem Segelboot befahren wird. Das passt gut zu Supernova, da das Thema Nachhaltigkeit zu den wichtigsten Säulen unserer Unternehmensphilosophie gehört.

Supernova wünscht Jonas alles Gute bei seinem Abenteuer. Wir halten Euch hier auf dem Laufenden!

Text: Marcus Wallmeyer • Bildmaterial: Marcus Wallmeyer •  Video: Marcus Wallmeyer, ravir film

Noch 48 Stunden, um den Guinness-Buch-Weltrekord zu brechen!

Nur noch ein paar Stunden!

Keith Morical ist fast am Ende seiner epischen Reise. Er ist dabei, 48 US-Bundesstaaten mit dem Fahrrad zu durchfahren, um einen Guinnessbuch Weltrekord für die schnellste Zeit aufzustellen. Um mit der Hitze fertig zu werden, fuhr Keith am letzten Sonntag die ganze Nacht durch. Zum Glück konnte er sich auf die superhelle Supernova B54 als auch auf den Airstream2 verlassen. Stell‘ Dir vor, nach 29 Tagen im Sattel 226 km mit einem Höhenunterschied von 2.529 m die Nacht durchzufahren. Phänomenal! Wir drücken ihm die Daumen.

Text: Marcus Wallmeyer | Bildmaterial: Kyle Miller, Jeremy Rubier | Video: Jeremy Rubier

Fahrrad Extrem: 11,400 km in unter 43 Tagen?

Wenn man beim ultra-harten Trans Am Bike Race den zweiten Preis erobert hat, was ist dann die nächste Herausforderung? Keith Morical hat jetzt das Ziel, einen Guinness Weltrekord aufzustellen. Am 14. Juni um 5 Uhr morgens machte sich Keith Morical von Walla Walla in Washington, auf den Weg, um 48 US-Bundesstaaten in weniger als 43 Tagen mit dem Fahrrad zu durchqueren.

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Verrückt, oder?

Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass Keith 60 Jahre alt ist. Die Route, die in Maine endet, ist 11.400 km lang und weist über 64.600 hm Steigungen auf. Die Strecke ist 70% länger als das Trans Am Bike Race! Bevor er aufbrach, rief mich Keith an, um zu besprechen, welche Ausrüstung für die Weltrekordherausforderung ideal wäre.

Erst einmal, herzlichen Glückwunsch!“ sagte ich. „Das war ja ein super Erfolg im letzten Jahr. Zweiter im Trans Am Bike Race – alle Achtung!“ „Ja„, sagte Keith, „das ist ein hartes Rennen, Marcus, vor allem, weil du als Selbstversorger fahren musst“. ‚Unsupported‘ – also als Selbstversorger teilzunehmen – bedeutet, dass den Fahrern des Trans Am Bike Race keine private Versorgung oder private Unterkünfte erlaubt sind. Man ist Fahrer, Navigator, Mechaniker, Physio, und Koch in einem.

Keith schwärmt schon lange von Supernova, und er hat den E3 PRO2 Dynamoscheinwerfer für das Trans Am Race eingesetzt. „Wie war der E3 PRO2 Dynamoscheinwerfer während der Trans Am?“ fragte ich. „Der war super! Man braucht ja wirklich ein guten Dynamoscheinwerfer als Selbstversorger bei diesem Rennen.  Aber der bevorstehende Weltrekordversuch ist anders, weil wir als Team unterwegs sind.  Meine zwei Schwestern, meine Nichte, ein Kameramann und ein Fotograf folgen in einem Begleitwagen.

Wir haben dann zusammen überlegt, welche Scheinwerfer für seine Weltrekord-Tournee am besten geeignet wären. Schließlich sind ja Scheinwerfer ein kritischer Teil der Ausrüstung, wenn es darum geht, Ultradistanzen zu bewältigen. Letztendlich entschied sich Keith für den superhellen Supernova B54 und den Airstream, um sich dem Gelände anpassen zu können.  Für dieses Rennen braucht er kein Dynamolicht, da seine Begleitcrew die Batterien aufladen kann. 

Aber was ist mit der Corona-Krise?

Macht die tödliche Bedrohung durch den Virus diese Reise nicht zu einer unmöglichen Herausforderung? Keith denkt da anders. Ihn spornt die zweifache Bedrohung durch den Covid-19 Virus und durch die politische Unruhe innerhalb den USA erst recht an. Er will zeigen, dass die Verwirklichung des Traumes eines Einzelnen einer Nation Hoffnung geben kann.

Ich versprach ihm 500 Masken zu schicken, die wir hier bei Supernova vorrätig haben. Keith will sie an Menschen austeilen, die er unterwegs ohne Masken antrifft und sein Team verwendet diese natürlich auch um so sicher wie möglich durch die Staaten zu kommen.  Das ist eine großartige Idee, finde ich!

Diese extreme Reise ist mit Sicherheit risikoreich. Wer weiß, was alles passieren wird. Keith und sein Team werden sich enormen emotionalen, physischen und materiellen Herausforderungen stellen müssen. Das Fahrrad oder der Begleitwagen können kaputtgehen. Keith könnte an Verletzungen oder Überlastung leiden. Es wird sicher regnen und stürmen – niemand weiß, wie dieses Abenteuer ausgehen wird.

Wird er es schaffen?

Keith ist eisern entschlossen. Es geht ihm nicht nur darum, sich persönlich dieser Herausforderung zu stellen. Er will auf dieser Reise den Zustand in den USA dokumentieren. Die Zukunft ist zurzeit ungewiss und viele Menschen haben alles verloren und müssen neu anfangen. Der Fotograf wird Keiths Reise und seine Begegnungen dokumentieren. Am ersten Tag trat Keith 20 Stunden lang kräftig in die Pedale und legte bereits 427 km zurück – trotz Nebel, Regen und eisiger Temperatur. Wie geht’s jetzt weiter?

Also, bleib dran! Wir aktualisieren Keiths episches Rennen. 

 

Marcus Wallmeyer
SUPERNOVA CEO

Text: Marcus Wallmeyer | Bildmaterial: Kyle Miller, Jeremy Rubier | Video: Jeremy Rubier

German Innovation Gold Award für das M99 Tail Light 2

Supernova Design erhielt den German Innovation GOLD Award für das M99 Tail Light 2. Die Jury war beeindruckt von der Innovation dieses E-Bike Rücklichts.

Als Mitglied des erlesenen Kreises der Gewinner des Gold Awards, überzeugte Supernova mit dem M99 Tail Light 2 im Bereich »E-Mobility«. In der Begründung schrieb die Jury: »Das E-Bike gewinnt als Fortbewegungsmittel im modernen Straßenverkehr zunehmend an Bedeutung. Das innovative M99 Tail Light 2 PRO vereint Rück- und Bremslicht in einem robusten Aluminiumgehäuse und ermöglicht als strukturelles Teil des Gepäckträgers die harmonische Integration in das Fahrraddesign. Besonders hervorzuheben ist der minimalistische Designansatz in Verbindung mit einer besonders hohen Lichtqualität. Ein formal und funktional bis ins Detail überzeugendes Produkt, das die Sicherheit erhöht und zugleich die gestalterischen Möglichkeiten von E-Bike-Designern erweitert.«

Das M99 Tail Light 2 PRO ist das erste straßenzugelassene Rücklicht mit einer derart homogenen Lichtsignatur. Die Leuchtdichte der äußeren Linie ist ein absolutes Novum und das markante Bremslicht mit fünffacher Helligkeit sorgt elegant im Zentrum integriert für Aufmerksamkeit. Der Aluminiumkörper kann als struktureller Teil des Gepäckträgers verwendet werden und eröffnet Raddesignern vollkommen neue Möglichkeiten: Ein Teil, das bisher nur eine Notwendigkeit war, wird zu einer Stilkomponente, die die Attraktivität des E-Bikes erhöht und gleichzeitig die Sicherheit verbessert.

Mit dem German Innovation Award zeichnet der Rat für Formgebung zukunftsweisende Innovationen aus, die nachhaltig Wirkung zeigen und für den Nutzer einen Mehrwert bieten. Insgesamt gab es diesmal 700 Einreichungen, von Branchenriesen, Hidden Champions und Start-ups.

»Im Mittelpunkt der Bewertung der eingereichten Innovationen steht die Nutzerzentrierung. Sie ist das Differenzierungsmerkmal des German Innovation Award«, erklärt Lutz Dietzold, Geschäftsführer des Rat für Formgebung. »Besonders gut gelingt das, wenn die künftigen Nutzer frühzeitig in die Produkt- und Designentwicklung involviert werden. Viele Unternehmen haben das erkannt und setzen auf entsprechende Methoden, um echte Kundenbedürfnisse zu erkennen und darauf aufbauend wirtschaftlich relevante Produkt zu entwickeln. Immer wichtiger für den künftigen Erfolg neuer Entwicklungen ist dabei die Verschmelzung von analogen und digitalen Innovationen.«

Wie sind die Bewertungskriterien?

Die Bewertungskriterien des German Innovation Award umfassen Themen wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Die Innovationsstrategie sollte Aspekte wie soziale, ökologische, ökonomische Nachhaltigkeit und den Energie- und Ressourceneinsatz berücksichtigen. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen eine entscheidende Rolle im Jurierungsprozess. Über die Gewinner hat eine hochkarätig besetzte Jury entschieden – darunter Physiker, Patentberater, Informatiker, Finanzierungspezialisten, Produktdesigner, Technologie-Historiker und Marketeers. »Damit garantieren wir eine individuelle, neutrale und professionelle Bewertung«, betont Dietzold.

Weitere Informationen zum
M99 TAIL LIGHT 2
M99 TAIL LIGHT 2 PRO (mit Bremslicht)

Text: Mary Jaksch, Gregor Arndt, Rat für Formgebung | Bildmaterial: Rat für Formgebung, David Schultheiss, Bixs

Für Fitness, Freundschaft und einen guten Zweck: Radfahren mal anders

Fährst du gerne Rad?

Hier bei Supernova sind wir alle begeisterte Fahrradfans. Als Mitarbeiterin finde ich es klasse, dass Supernova nicht nur Profis, sondern auch Hobbyfahrer wie mich sponsert.

Als Mitglied unseres kleinen neuseeländischen Teams wurde ich kürzlich, zusammen mit  David ‚Dynamo‘ Bagshaw, von Supernova unterstützt, um mit 40 anderen Radlern eine Charity-Tour entlang Neuseelands berühmtestem Radweg, dem 300 Kilometer langen Alps2ocean Cycle Trail, zu fahren. Dieser beginnt in den neuseeländischen Alpen und endet am Pazifischen Ozean.

David und ich sammelten Spenden für World Bicycle Relief, deren Hilfsprojekt stabile Buffalo Bikes für Menschen in ländlichen Gegenden Afrikas bereitstellt. Mit ihrer Spende konnte Supernova ein komplettes Buffalo Bike nach Afrika schicken! Dieses Fahrrad wird es nun einem Kind ermöglichen, sicher zur Schule zu fahren und wird auch seiner Familie helfen, Wasser zu holen und Produkte zum Markt zu fahren.

Die Alps2Ocean-Fahrt wurde von Craig Shipton von 25000Spins organisiert, der coole Charity-Tours auf der ganzen Welt durchführt. Es tut gut für Fitness, Freundschaft und einen guten Zweck zu fahren! Wenn du vom Radfahren in Neuseeland träumst, schau dir die folgenden Fotos der Tour an.

Lake Tekapo. Foto: Ryan McCutcheon

Der erste Tag war eine 98 km lange Fahrt vom türkisfarbenen Lake Tekapo zum Lake Ohau, der in einem unberührten alpinen Tal, umgeben von dramatischen Gletscherbergen, liegt.

Lake Ohau. Foto: Ryan McCutcheon

Vom Lake Ohau aus ging es kurz vor Dämmerung los. Unsere brillante Airstream 2 beleuchtete den steinigen Trail, der steil aufwärts führte.

Foto: Bryan Rowe

Vom Tarnbrae High Point zurückblickend, konnte man einen Blick von Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands, erhaschen.

Foto: Ryan McCutcheon

Im Tal erwartete uns das Begleitfahrzeug mit Obst, Energieriegeln und Wasser.

Foto: Ryan McCutcheon

Als wir uns der Zivilisation näherten, machte das Supernova-Team einen Umweg auf Schotterstraßen.

Foto: Trent Watson

Hier ragen die dramatischen Clay Cliffs vom Talboden empor. 

Foto: Trent Watson

Im Laufe der Tage veränderte sich die Landschaft. Wir ließen die schneebedeckte Berge hinter uns und fuhren durch lange Täler mit breiten Flüssen.

Foto: Ryan McCutcheon

Hier konnten sich die Teilnehmer im frischen Wasser abkühlen.

Foto: Ryan McCutcheon

Am letzten Tag führte der Trail teilweise durch einen stillgelegten Eisenbahntunnel. Eine Gruppe von Fahrern folgte dicht hinter uns, um das Licht unserer hellen Airstream 2 zu nutzen.

Schließlich erreichte das Supernova-Team nach fünf Tagen die betriebsame Hafenstadt Oamaru: etwas müde, aber in Hochstimmung.

 

Wir danken den Fotografen und dem Organisator der Tour, Craig Shipton von 25000Spins für die Erlaubnis, die Fotos der Tour zu verwenden.

 

Ein YouTube Video von der Tour findet ihr HIER.

Text: Mary Jaksch | Bildmaterial: Ryan McCutcheon, Trent Watson, Byan Rowe

430 km und 6300 Höhenmeter in 24 Stunden

Lukas Kaufmann holt den 4. Platz beim größten 24 Stunden MTB Rennen der USA mit dem neusten SUPERNOVA Scheinwerfer.

Lukas Kaufmann ist ein supertalentierter junger Mountainbiker, der schon einiges Aufsehen erregt hat. Seit diesem Jahr wird er von Supernova gesponsert und hat beim diesjährigen “24 HOURS IN THE OLD PUEBLO” in Tucson, Arizona den 4. Platz erobert. Das Fernlicht des neuen SUPERNOVA M99 MINI PRO B54 hat ihn total begeistert.

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Die Rennstrecke ist mitten in der Wüste, wo es nur Sand, Steine und Kakteen gibt. Lukas startete in der Kategorie Solo. Er fuhr in 24 Stunden unglaubliche 430 Kilometer und 6.300 Höhenmeter, fast ohne Unterbrechung. Am Tag was es 30 Grad heiß und nachts wurde es so kalt, dass er seine Zehen nicht mehr spüren konnte.

Lukas Kaufmann war 2018 bester Österreicher bei der Ultra-Mountainbike-Marathon-Europameisterschaft, siegte 2019 beim Appenninica-MTB-Stage-Race in Italien und wurde dritter beim härtesten Mountainbike-Marathon Europas der Salzkammergut-Trophy. Supernova ist stolz darauf, ihn zu sponsern.

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Text: Mary Jaksch | Bildmaterial: Sportograf | Instagram: lukaskaufmann94

INTERVIEW MIT SUPERNOVA-GESCHÄFTSFÜHRER ÜBER INNOVATIONEN

„Die Politik hat endlich für das Fahrrad höhere Prioritäten gesetzt“
Beim Fahrradlicht sind in den letzten Jahren unter allen Radkomponenten mit am meisten Innovationen präsentiert worden. Woran liegt das? Wie sieht die Zukunft der Beleuchtung beim Radfahren aus? Supernova-Geschäftsführer Marcus Wallmeyer im Interview.

Hat das Fahrradlicht bei Radkomponenten den größten Innovationssprung gemacht?

Supernova-Geschäftsführer Marcus Wallmeyer: Im Fahrradlicht-Bereich hat sich auf jeden Fall in den letzten Jahren enorm viel Grundlegendes geändert, speziell bei E-Bike-Beleuchtung kommt aktuell eine „Lichtrevolution“ nach der anderen, was vom Markt gerne angenommen wird. Die Sicherheit für den Radfahrer ist in der Nacht und auch am Tag erheblich gestiegen.

Heutzutage ist es völlig normal, dass viele tagsüber mit Tagfahrlicht unterwegs sind. Die ultimative Innovation ist allerdings das Fernlicht. Jeder kennt es vom Auto und keiner will es dort missen. Steuerbares Fern- und Abblendlicht ist vom Innovationssprung ähnlich wie die erste Federgabel am Mountainbike.

Stellenwert des Radfahrens in der Gesellschaft

Woran liegt das?

Die Gesetzeslage hat in den letzten Jahren zahlreiche sicherheitsrelevante Neuerungen zugelassen, die den Lichtherstellern völlig neue Möglichkeiten gegeben haben. Die Politik hat für das umweltfreundlichste Verkehrsmittel endlich höhere Prioritäten gesetzt. Das sorgt für die enorme Innovationspower. Aber es kann besonders für das Fahrrad ohne Motor noch einiges getan werden. Aktuell wäre es an der Zeit, an der Gesetzgebung für Dynamos zu arbeiten. Für Fernlicht fehlt hier einfach die Leistung. Das liegt nicht an der Technik, sondern am Regelwerk. Deshalb würde ich mir wünschen, dass der Gesetzgeber weiter die Ideen, die wir vorschlagen (z.B. über den Zweirad-Industrie-Verband), umsetzt.

Es gibt allerdings noch einen zweiten Grund: Radfahren hat in der Gesellschaft einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Vor vielen Jahren war es schwer, gute Leute zu finden, um gute Fahrradbeleuchtung zu entwickeln. Die Autoindustrie hatte die Besten einfach „geschluckt“. Heutzutage ist es „cool“, für die Fahrradindustrie zu arbeiten. Man findet extrem gute Entwickler, die Fahrradenthusiasten sind. Das ist die Grundlage für Innovation: Menschen, die mit Leidenschaft Produkte entwickeln wollen, die sie in ihrer Freizeit und auf dem Arbeitsweg mit dem Rad nutzen können. Die Technik zur Neuentwicklung von Produkten ist auch weit fortgeschritten. Das verkürzt Entwicklungszyklen deutlich.

Marcus Wallmeyer (43), Geschäftsführer Supernova Design GMBH & CO KG. spricht im Interview mit aktiv Radfahren über die Entwicklungen beim Fahrradlicht

Innovationen beim Fahrradlicht: Kühlmaßnahmen und mehr LEDs

Der eklatante Helligkeits-Gewinn …

… ist zu begründen mit dem Einsatz besserer Kühlmaßnahmen und mehr verbauter LEDs. Zusätzlich wird die Ausleuchtung durch aufwändige Lichtberechnungen und Optimierungen der Oberflächenqualität der Reflektoren und Linsen immer besser. Hier konnten wir bei Topscheinwerfern in den letzten drei Jahren die Helligkeit um 700 % erhöhen.

Die Trends beim Rücklicht?

In Zukunft ist homogenes Licht mit hoher Leuchtdichte der klare Trend. Hauchdünne leuchtende Linien machen das Rücklicht zum Stylingelement für Fahrraddesigner. In Zukunft wird das Rücklicht zu einer Design-Lichtsignatur, die das Rad nicht nur chic macht, sondern auch sicherer. Bremslicht wird auch immer mehr gefragt.

Fahrradlicht: Wie sieht die Zukunft aus?

Wohin geht die Zukunft beim Fahrradlicht?

Die optische Integration ins Gesamtdesign des Rades wird stark voranschreiten und auch die technische Einbindung in das Antriebssystem. Die Fahrradhersteller werden das Licht als Designelement nutzen, um aus der Masse hervorzustechen.

Besonders das E-Mountainbike wird in Zukunft wohl schon ab Werk größtenteils mit Licht kommen, und zwar mit hellen Powerscheinwerfern, die gestalterisch passend zur Corporate Identity der Marke integriert werden.

 

Hier geht es zum Interview auf www.radfahren.de

“Absolute Innovation”: M99 Tail Light 2 gewinnt den German Design Award 2020 in Gold!

Supernova ist wieder Preisträger!

CEO und Designer Marcus Wallmeyer und Michael Fitzek, ein Elektronikingenieur von Supernova, waren heute in Frankfurt bei der Preisverleihung des German Design Award 2020 um den Gold Award für das neue Supernova Rücklicht M99 Tail Light 2 entgegenzunehmen.

Der German Design Award ist einer der angesehensten Design-Auszeichnungen der Welt und genießt weit über die Fachwelt hinaus ein hervorragendes Renommee. Mit dem GOLD Award wurde Supernova für hervorragendes Produktdesign als der Beste seiner Branche ausgezeichnet.

Das M99 Tail Light 2 ist ein revolutionäres E-Bike Rücklicht mit integriertem Bremslicht. Es kommt eine innovative Lichttechnologie zum Einsatz, die den Sicherheitsstandard auf ein völlig neues Level hebt. Hier ist die Jurybegründung für den GOLD Award:

Das in den Gepäckträger integrierte Rücklicht kombiniert Fahr- und Bremslicht mit fünffacher Helligkeit und stellt in seiner Art eine absolute Innovation dar. Das Fahrlicht ist angenehm homogen und wirkt dadurch auch technisch sehr hochwertig. Dass das M99 Tail Light 2 auch das erste straßenzugelassene Rücklicht mit einer perfekt homogenen Signatur darstellt, macht es nur noch attraktiver. Hier wird aus einem notwendigen Funktionselement eine sauber gestaltete Bike-Komponente, die im Vergleich zu herkömmlichen externen Rücklichtern formal praktisch unsichtbar bleibt und sich dadurch in das Grunddesign des E-Bikes harmonisch einfügt.

 

Nach der sehr intensiven Entwicklungsarbeit ist das Supernova Team überglücklich, dass wir diesen renommierten Preis gewonnen haben. Gleichzeitig freuen wir uns, dass die Serienproduktion losgegangen ist und wir demnächst die neuen M99 Rücklichter auf der Strasse sehen werden.

Text: Mary Jaksch Ι Bildmaterial: David Schultheiss

SUPERNOVA LIGHTS spendet an Plant-for-the-Planet

Plant-for-the-Planet pflanzt in Seefeld

BÄUME STATT GESCHENKE

Für die diesjährige Weihnachtszeit haben wir uns bei Supernova etwas Besonderes ausgedacht: Wir verzichten auf Weihnachtsgeschenke und tragen stattdessen zur Bekämpfung des Klimawandels bei. Für unsere zukünftigen Generationen werden wir die Welt mit 1.000 neuen Bäumen ein bisschen grüner machen! Wie das geht? Wir unterstützen die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet, die seit elf Jahren Bäume für unser Klima pflanzt.

Die Kinder- und Jugend-Initiative Plant-for-the-Planet

Felix Finkbeiner von Plant-for-the-Planet bei der Hamburg Klimakonferenz 2018 mit einem jungen MitstreiterDer Plant-for-the-Planet Gründer heißt Felix Finkbeiner und im Gründungsjahr 2007 war er gerade einmal neun Jahre alt. Inspiriert von der kenianischen Aktivistin und Nobelpreisträgerin Wangari Maathai und ihrem Einsatz für den Uhuru Park in Kenia beschließt der Schüler, selbst ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen. Der ehemalige Bundesumweltminister und Vorsitzender des UN Environment Programme (UNEP) Klaus Töpfer nimmt sich als Schirmherr des Projektes der Idee des Jungen an. 2008 erklärt Felix als UNEP Junior Board Member vor dem EU Parlament: „Every child knows that it‘s urgent to act“ (Jedes Kind weiß, dass wir dringend handeln müssen).

Every child knows that it‘s urgent to act

Ein Jahr später auf der UNEP Kinder- und Jugendkonferenz in Südkorea ruft Felix zu seiner Aktion auf und mehrere hundert Kinder aus 56 Ländern stürmen die Bühne, um ihn in seiner Sache zu unterstützen. Indien, Ghana, Indonesien, Mexiko, Deutschland – Über 100.000 Kinderbotschafter engagieren sich inzwischen auf der ganzen Welt bei Plant-for-the-Planet in Felix’ Baummission für das Klima.

Über 15 Milliarden Bäume auf der ganzen Welt gehen bereits auf die Initiative zurück. Mit den Wissenschaftlern der Yale University hat Felix von Plant-for-the-Planet herausgefunden, dass die Erde mit 3 000 Milliarden Bäumen bewachsen ist. Sein Ziel: weitere 1 000 Milliarden Bäume pflanzen und so ein Viertel des von Menschen erzeugten CO² aufnehmen. 150 Bäume pro Mensch müssen zu den bestehenden 450 Bäumen dazukommen. Um zu sehen, wie viele Bäume genau bis heute gepflanzt worden sind, besuche den Baumzähler auf der Webseite und überzeuge dich selbst.

Pflanze einen Baum

Du möchtest gerne zu diesem Ziel beitragen? Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Mache eine Baumspende in deinem Namen! Verschenke einen Baumgutschein an eine andere Person, der persönlich auf der Webseite eingelöst werden kann. Und rede darüber!

Alle weiteren Informationen zu dem Projekt findest du HIER

 

 

Plant-for-the-planet Zertifikat Supernova Design GmbH & Co. KG

Text: Myriel Hauser Ι Bildmaterial: Plant-for-the-Planet

WIR WÜNSCHEN DIR FROHE FESTTAGE, EINEN GUTEN JAHRESWECHSEL UND ERFOLG IM JAHR 2019!

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