Interview mit Axel Carion

Wir präsentieren Euch Axel Carion, einen französischen Ultraradler vor, der mit Supernova Beleuchtung fährt! Axel ist der Gründer der BikingMAN Rennserie. Er hält mehrere Weltrekorde, etwa den Guinness Weltrekord für die Durchquerung Südamerikas in unter 50 Tagen.

Wie vernünftig ist es, spontan auf solche Reisen zu gehen?

Die Entscheidung, auf ein Abenteuer zu gehen, ist immer spannend und auch ein bisschen angsteinflößend, auch wenn es nur ein Abenteuer im Heimatland ist. Die aktuellen Beschränkungen mit dem Coronavirus gibt den Reisen definitiv mehr „Würze“, da man nicht wirklich vorhersagen kann, wie der morgige Tag aussehen wird. Ich glaube, dass einer der Hauptzwecke einer Reise ist, dass wir den Sprung ins Unbekannte wagen und uns auf das Unvorhersehbare einlassen, um sich durch neue Erlebnisse zu bereichern.

Was ist das Wichtigste in der Vorbereitung?

Wenn ich mich auf eine Bikepacking-Tour von mehr als 5 Tagen ohne Unterstützung vorbereite, hat die Ausrüstung definitiv oberste Priorität. Vor allem, wenn ich mich schwierigen Wetterbedingungen stellen muss, abgelegene Gebiete durchqueren will oder eine Tour während der Corona-Lage plane! Auf mehrwöchigen Bikepacking-Expeditionen ist jedes Detail der Ausrüstung sehr wichtig, da ich mich auf nichts anderes verlassen kann. Ich liebe den minimalistischen Ansatz, bei dem ich mich auf das konzentriere, was für Geist und Körper auf diesen Reisen stressig ist. Dann versuche ich, die beste Ausrüstung mitzunehmen, um diesen Stress zu verringern, damit ich die Erfahrung genießen kann. Ich liebe es zum Beispiel, im Regen oder in der Nacht zu fahren, weil ich genau weiß, welche Ausrüstung ich mitnehmen muss, um das Erlebnis zu genießen.

Vom Winter in den Frühling wechselt das Wetter ohne Ende. Wie motivierst Du Dich?

Ich erkunde seit 10 Jahren verschiedene Länder mit dem Fahrrad (Europa, Afrika, Südamerika, Asien und Naher Osten) und das Reisen hat immer eine Verbindung zum Radfahren. Das Radfahren macht mir immer sehr viel Spaß, da ich nie wirklich „trainiere“ und mir so nie langweilig wird.Ich habe einen „Goldgräber“-Ansatz, bei dem ich mich darauf konzentriere, neue Straßen, Strecken und Länder zu erkunden und neugierig zu bleiben. Beim Coronavirus, wo das Reisen für viele Leute schwierig ist, motiviere ich mich, indem ich mich mit Freunden und Leuten auf Strecken treffe, die ich am meisten liebe, um die Fahrten noch einmal zu genießen, indem ich die Schönheit der besten Orte, die ich kenne, mit anderen Leuten teile. Immer wieder denselben Hügel alleine zu fahren, macht nie so Spaß wie eine gemeinsame Fahrt mit Radkameraden auf demselben Hügel.

Welche Rolle spielt die Ausrüstung?

Die Ausrüstung spielt eine große Rolle, wie ich oben beschrieben habe. Da ich mehr und mehr Expeditionen unter sehr unterschiedlichen Bedingungen unternehme (zum Beispiel, was Wetter, Höhenlage und Kulturen betrifft), arbeite ich immer daran, meine „Packliste“ zu verbessern, aber Perfektion gibt auf dieser Welt nicht. Das Wesentliche einer Erkundungsradtour ist, dass es keine perfekte Ausrüstung gibt und man auf Überraschungen vorbereitet sein musst.

Was ist Dir in Bezug auf die Beleuchtung besonders wichtig und welche Rolle spielt das Licht am Tag?

Wenn ich Akkuscheinwerfer benutze, ist mir eine gute Mischung aus Leuchtkraft und Leuchtdauer am wichtigsten. Ich habe mehrere Akkuscheinwerfer über Tausende von Kilometern getestet und habe sie meistens über 9 Stunden Fahrzeit angelassen. Ich habe gelernt, dass ein starker Lichtstrahl nutzlos ist, wenn ich damit nicht länger fahren kann. Da benutze ich lieber den Eco-Mode, mit dem das Licht 20 Stunden oder länger hält. Wenn ich einen Akkuscheinwerfer verwende, benutze ich immer ein leistungsstarkes Licht mit gleichmäßigem Lichtkegel und hoher Fertigungsqualität, das so lange wie möglich hält. Wie zum Beispiel Scheinwerfer von Supernova.

Was bedeutet Autonomie für Dich?

Ich meine damit die Lebensdauer der Batterie.

Was meinst Du mit der Kombination von Lichtstärke und Autonomie?

Es geht mir um die Leistung des Lichts im Verhältnis zur Lebensdauer der Batterie. Ein lang anhaltendes Licht von einer Batterie ist mir wichtiger als ein sehr starkes Licht, das nur für eine kurze Zeit zur Verfügung steht.

Du würdest also ein Dynamo-Licht für Langstreckenrennen bevorzugen und einen Akku für kurze Rennen?

Das ist richtig. Genauer gesagt, ich würde meist bei Dynamolampen bleiben (wenn ich nach der kostengünstigsten Lösung suche, da ich Räder mit Dynamolampen besitze). Ich möchte mir die Mühe ersparen, die Scheinwerfer mit einer Powerbank aufladen zu müssen.

Text: Axel Carion, Bildmaterial: Axel Carion

Triathlon 360 Degree – Bericht aus der Kältekammer Russlands

Vor einem guten halben Jahr ist Jonas Deichmann mit dem Supernova M99 MINI PRO B54 zu seinem Triathlon um die Welt aufgebrochen. Was für ein Abenteuer: Er hat Mitteleuropa im Herbst hinter sich gelassen und den Balkan überquert, ist in der Adria Hunderte von Kilometern geschwommen, bevor er in der Türkei wegen der Pandemie pausieren musste und dann Anfang dieses Jahres nördlich des Schwarzen Meers über die Ukraine ins weite Russland vorgedrungen ist.

Auf alten Autobahnen, mit Schneestürmen und wenig Tageslicht kämpft er sich dort durch Steppen, Wälder und Gebirge. Einen Großteil des eurasischen Kontinents hat er mittlerweile schon geschafft. Aber bis zur Pazifikküste sind es immer noch über 4000 km und der Winter dauert in Sibirien bekanntlich sehr lange

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So wird es wohl noch die eine oder anderen Härtetest für Jonas und sein Equipment geben. Schon vorab zeigten Experimente, die er unter anderem in der Kältekammer der Deutschen Bahn gemacht hat, dass er das bestmögliche Equipment ausgewählt hat. Sein B54 lässt ihn jedenfalls bis heute nicht im Stich. So haben auch wir es uns gewünscht. Wenn Jonas in Wladiwostok angekommen ist, reist er weiter nach Amerika und möchte den Kontinent dann von West nach Ost rennend durchqueren. Wir sind gespannt auf Jonas‘ Updates und freuen uns, weiter über seine Reise berichten zu dürfen.

Text: Levin Sottru, Mary Jaksch Bildmaterial: Jonas Deichmann, Markus Weinberg

„Gravelist“ Paul Voß: 1000 KM in 4 Tagen

Von Berlin nach Oberstdorf.

Das sind 1000 Kilometer, einmal quer durch Deutschland. Und das in vier Tagen. Mit dem Gravelbike. Diese Eckdaten hatte Paul Voß im Kopf, als er seiner Komoot Community versprach, Anfang April ein neues Abenteuer zu wagen. Der April schlägt einem in Sachen Wetter bekanntlich gern mal ein Schnippchen. Dabei gut ausgerüstet zu sein war daher oberste Priorität. Wir gaben ihm einen Airstream 2 mit und dürfen jetzt über seine Reise berichten.  

Paul schlug sich gut. Seine Ausrüstung auch.

Er erlebte seinen eigenen Worten nach „Alle vier Jahrzeszeiten“ komprimiert auf wenige Tage. Das sind natürlich beste Bedingungen, um unseren Airstream 2 einem komprimierten Test zu unterziehen. An den ersten beiden Tagen standen 270 Kilometer auf dem Programm und danach immer um die 200. Das sind ganz schön knackige Entfernungen, gerade wenn man bedenkt, dass es auch noch Offroad war.  Die Route führte ihn an viele Sehenswürdigkeiten und schöne Regionen, die er zuvor noch nicht für sich entdeckt hatte, zu denen er womöglich auch nie gekommen wäre ohne dieses Vorhaben. Besonders das Fränkische hat ihm vom Fahrerlebnis her besonders zugesagt. Im Raum Nürnberg gibt es wohl mehr Singletrails als man annehmen möchte. Wir freuen uns, dass er Spass mit dem Aistream hatte und sind gespannt auf die Fortsetzung seines Abenteuers. 

Paul Voß ist ein früherer Radprofi, der in den letzten Jahren vor allem durch den beliebten „Besenwagen“ Radsportpodcast auf sich aufmerksam machte. Einst Träger des gepunkteten Trikots bei der Tour de France 2016 hat er vor, als Gravelprofi bald wieder Rennen in aller Welt zu bestreiten.  

Text: Levin Sottru, Mary Jaksch • Bildmaterial: Nils Längner

Neuer Look mit nachhaltiger Botschaft

Supernova setzt auf neue umweltfreundliche Verpackungen.

Wir arbeiten beständig an der Verbesserung unseres ökologischen Fußabdrucks. Aktuell können wir berichten, dass wir den größten Teil unserer Produktverpackungen mit frischem Design und unbeschichteter Recyclingpappe verpacken. Durch Hochverdichtung ist diese besonders robust und behält dadurch seine edle Anmutung.  Wir arbeiten gerade mit Hochdruck daran, auch die verbleibenden Verpackungen auf umweltfreundliche Materialien umzustellen. Dazu gehört auch die OEM-Großverpackung, die an Fahrradhersteller geht.

Wir achten auf kurze Transportwege, weshalb wir einen Großteil der Aftermarketverpackung von regionalen Zulieferern rund um die Supernova Produktion in Gundelfingen herstellen lassen.

Unser Nachhaltigkeitskonzept

Nachhaltigkeit ist für Supernova ein zentrales Thema. Es fängt schon damit an, dass wir unsere Produkte für eine sehr lange Lebensdauer auslegen. Wir achten auf umweltfreundliche Materialien und fertigen generell PVC- und bleifrei. Für unsere deutsche Produktion beziehen wir unseren zertifizierten Ökostrom von Greenpeace Energy. Selbst die Heizenergie wird umweltfreundlich, per Windkraft generiertem Wasserstoff, bezogen. Unsere Zulieferer werden nach ökologischen Kriterien ausgewählt.

Sämtliche Warenbewegungen werden CO2-neutral abgewickelt. Ein Großteil unserer Mitarbeiter fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Der Firmenfuhrpark besteht ausschließlich aus Elektroautos, die an unserer eigenen Ladestation mit Ökostrom aufgeladen werden.

Inspiration und Teamwork

Teil unseres Konzeptes ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern und Kunden, um diese Mission schnell voranzubringen. Wir sind deshalb offen für Ideen für weitergehende Vorschläge. Jeder Schritt in die richtige Richtung zählt, auch wenn er noch so klein ist.

Text: Marcus Wallmeyer • Bildmaterial:  Damaris Sonntag, Tabea Gordetzki

Supernova Team gewinnt beim Stadtradeln 2020!

Unser Team, bestehend aus 16 Mitarbeitern, erradelte innerhalb von 21 Tagen, 6.399 km und sparten dadurch 941 kg CO2. Eine tolle Sache für den Teamgeist und ganz nebenbei etwas Gutes für die Umwelt getan. Die Aktion Stadtradeln möchte Menschen auf´s Rad bringen und ermutigen das Auto öfter stehen zulassen. Die Kommune Gundelfingen beteiligte sich bei dieser Aktion und so meldeten sich 18 Teams mit insgesamt 156 Teilnehmern an und konnten sich gegenseitig messen. Das spornt natürlich an.

Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung und bis dahin tun wir uns und dem Klima was gutes und fahren weiter mit dem Rad. Weitere Infos zu Stadtradeln und ob eure Kommune dabei ist findet ihr hier: https://www.stadtradeln.de/home

Text: Damaris Sonntag • Bildmaterial: Marcus Wallmeyer 

Triathlon Extrem: Jonas Deichmann will die Welt umrunden

Marcus Wallmeyer, CEO

Letzte Woche startete Jonas Deichmann seine neueste Challenge: ein Triathlon rund um die Welt. Er will 40.000 Kilometer zu Fuß, per Rad oder schwimmend überwinden. Jonas hält bereits drei Weltrekorde für Kontinentaldurchquerungen auf dem Fahrrad. Jetzt will er als Triathlet einen neuen Rekord aufstellen. Vor seiner Abreise hatte ich die Gelegenheit, einen ganzen Tag mit Jonas zu verbringen, um bei einem besonderen Test seiner Ausrüstung dabei zu sein, aber dazu später. Ursprünglich hatte Jonas geplant, durch den Iran und dann durch Indien und Südostasien zu fahren. Aber wegen der Coronakrise musste er eine nördliche Route über Sibirien und die Gobi-Wüste wählen. Es geht also durch Sibirien – und das im Winter bei bis zu minus 40°C!

Bei solchen extremen Temperaturen ist das richtige Equipment ausschlaggebend.

Für dieses neue Abenteuer wählte Jonas den neuen M99 MINI PRO B54 weil dieser Akkuscheinwerfer viele interessante und teilweise überlebenswichtige Features bietet. Das neue Supernova Lichtsystem bietet eine sehr lange Leuchtzeit – auch bei extremer Kälte, ist ein sehr zuverlässiges System mit dem Fokus auf Langlebigkeit und ist zusätzlich sehr hell.

Ein weiteres, wichtiges Feature ist, dass man die Restleuchtzeit auf die Minute genau ablesen kann. Damit kann Jonas seine Tour genau planen, weil er manchmal tagelang keine Steckdose zur Hand haben wird. Um sicherzustellen, dass der Scheinwerfer für seine Reise der richtige ist, wurde der M99 MINI PRO B54 zusammen mit seinem anderen Equipment, einem wirklich extremen Test unterzogen.

In der Kältekammer bei minus 25 Grad

Jonas bekam von der Deutschen Bahn die Genehmigung, in ihrer Klimakammer sein Equipment zu testen. In der riesigen Klimakammer werden normalerweise Loks und Triebzüge getestet um rauszufinden wie sich diese bei widrigsten Wetterbedingungen wie z.B. Schneestürme, Eisregen oder extremer Hitze verhalten.

Der Fokus bei Jonas lag im Kältetest. Die Stunden in der Klimakammer waren wirklich recht hart! Wind, Vereisungsmaschinen und extreme Kälte bis minus 25 Grad limitierten den Aufenthalt in der Kammer auf wenige Minuten. Draußen vor der Tür waren es zum Glück angenehme 20 Grad. Jonas war der Einzige der wirklich nahezu die ganze Zeit in der eisigen Kammer verbrachte. Er testete neben Kleidung, Fahrradcomputer, Schlafsäcke natürlich auch unseren neuen Supernova Scheinwerfer M99 MINI PRO B54.

Supernova hat mit Bravour alle Tests bestanden allerdings war ich auch nicht sonderlich überrascht über das Ergebnis, da wir in unserem Labor alle Supernova Produkte immer auch in der hauseigenen Klimakammer testen. Allerdings ist diese natürlich sehr viel kleiner und es war für mich auch ein tolles Erlebnis.

Auf der Rückfahrt haben Jonas und ich uns lange unterhalten. Was mir bei seinem Abenteuer besonders gefällt, ist, dass Jonas den Triathlon ohne Unterstützung macht – und noch dazu CO2 neutral, da er die Seewege mit einem Segelboot befahren wird. Das passt gut zu Supernova, da das Thema Nachhaltigkeit zu den wichtigsten Säulen unserer Unternehmensphilosophie gehört.

Supernova wünscht Jonas alles Gute bei seinem Abenteuer. Wir halten Euch hier auf dem Laufenden!

Text: Marcus Wallmeyer • Bildmaterial: Marcus Wallmeyer •  Video: Marcus Wallmeyer, ravir film

Noch 48 Stunden, um den Guinness-Buch-Weltrekord zu brechen!

Nur noch ein paar Stunden!

Keith Morical ist fast am Ende seiner epischen Reise. Er ist dabei, 48 US-Bundesstaaten mit dem Fahrrad zu durchfahren, um einen Guinnessbuch Weltrekord für die schnellste Zeit aufzustellen. Um mit der Hitze fertig zu werden, fuhr Keith am letzten Sonntag die ganze Nacht durch. Zum Glück konnte er sich auf die superhelle Supernova B54 als auch auf den Airstream2 verlassen. Stell‘ Dir vor, nach 29 Tagen im Sattel 226 km mit einem Höhenunterschied von 2.529 m die Nacht durchzufahren. Phänomenal! Wir drücken ihm die Daumen.

Text: Marcus Wallmeyer | Bildmaterial: Kyle Miller, Jeremy Rubier | Video: Jeremy Rubier

Fahrrad Extrem: 11,400 km in unter 43 Tagen?

Wenn man beim ultra-harten Trans Am Bike Race den zweiten Preis erobert hat, was ist dann die nächste Herausforderung? Keith Morical hat jetzt das Ziel, einen Guinness Weltrekord aufzustellen. Am 14. Juni um 5 Uhr morgens machte sich Keith Morical von Walla Walla in Washington, auf den Weg, um 48 US-Bundesstaaten in weniger als 43 Tagen mit dem Fahrrad zu durchqueren.

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Verrückt, oder?

Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass Keith 60 Jahre alt ist. Die Route, die in Maine endet, ist 11.400 km lang und weist über 64.600 hm Steigungen auf. Die Strecke ist 70% länger als das Trans Am Bike Race! Bevor er aufbrach, rief mich Keith an, um zu besprechen, welche Ausrüstung für die Weltrekordherausforderung ideal wäre.

Erst einmal, herzlichen Glückwunsch!“ sagte ich. „Das war ja ein super Erfolg im letzten Jahr. Zweiter im Trans Am Bike Race – alle Achtung!“ „Ja„, sagte Keith, „das ist ein hartes Rennen, Marcus, vor allem, weil du als Selbstversorger fahren musst“. ‚Unsupported‘ – also als Selbstversorger teilzunehmen – bedeutet, dass den Fahrern des Trans Am Bike Race keine private Versorgung oder private Unterkünfte erlaubt sind. Man ist Fahrer, Navigator, Mechaniker, Physio, und Koch in einem.

Keith schwärmt schon lange von Supernova, und er hat den E3 PRO2 Dynamoscheinwerfer für das Trans Am Race eingesetzt. „Wie war der E3 PRO2 Dynamoscheinwerfer während der Trans Am?“ fragte ich. „Der war super! Man braucht ja wirklich ein guten Dynamoscheinwerfer als Selbstversorger bei diesem Rennen.  Aber der bevorstehende Weltrekordversuch ist anders, weil wir als Team unterwegs sind.  Meine zwei Schwestern, meine Nichte, ein Kameramann und ein Fotograf folgen in einem Begleitwagen.

Wir haben dann zusammen überlegt, welche Scheinwerfer für seine Weltrekord-Tournee am besten geeignet wären. Schließlich sind ja Scheinwerfer ein kritischer Teil der Ausrüstung, wenn es darum geht, Ultradistanzen zu bewältigen. Letztendlich entschied sich Keith für den superhellen Supernova B54 und den Airstream, um sich dem Gelände anpassen zu können.  Für dieses Rennen braucht er kein Dynamolicht, da seine Begleitcrew die Batterien aufladen kann. 

Aber was ist mit der Corona-Krise?

Macht die tödliche Bedrohung durch den Virus diese Reise nicht zu einer unmöglichen Herausforderung? Keith denkt da anders. Ihn spornt die zweifache Bedrohung durch den Covid-19 Virus und durch die politische Unruhe innerhalb den USA erst recht an. Er will zeigen, dass die Verwirklichung des Traumes eines Einzelnen einer Nation Hoffnung geben kann.

Ich versprach ihm 500 Masken zu schicken, die wir hier bei Supernova vorrätig haben. Keith will sie an Menschen austeilen, die er unterwegs ohne Masken antrifft und sein Team verwendet diese natürlich auch um so sicher wie möglich durch die Staaten zu kommen.  Das ist eine großartige Idee, finde ich!

Diese extreme Reise ist mit Sicherheit risikoreich. Wer weiß, was alles passieren wird. Keith und sein Team werden sich enormen emotionalen, physischen und materiellen Herausforderungen stellen müssen. Das Fahrrad oder der Begleitwagen können kaputtgehen. Keith könnte an Verletzungen oder Überlastung leiden. Es wird sicher regnen und stürmen – niemand weiß, wie dieses Abenteuer ausgehen wird.

Wird er es schaffen?

Keith ist eisern entschlossen. Es geht ihm nicht nur darum, sich persönlich dieser Herausforderung zu stellen. Er will auf dieser Reise den Zustand in den USA dokumentieren. Die Zukunft ist zurzeit ungewiss und viele Menschen haben alles verloren und müssen neu anfangen. Der Fotograf wird Keiths Reise und seine Begegnungen dokumentieren. Am ersten Tag trat Keith 20 Stunden lang kräftig in die Pedale und legte bereits 427 km zurück – trotz Nebel, Regen und eisiger Temperatur. Wie geht’s jetzt weiter?

Also, bleib dran! Wir aktualisieren Keiths episches Rennen. 

 

Marcus Wallmeyer
SUPERNOVA CEO

Text: Marcus Wallmeyer | Bildmaterial: Kyle Miller, Jeremy Rubier | Video: Jeremy Rubier

German Innovation Gold Award für das M99 Tail Light 2

Supernova Design erhielt den German Innovation GOLD Award für das M99 Tail Light 2. Die Jury war beeindruckt von der Innovation dieses E-Bike Rücklichts.

Als Mitglied des erlesenen Kreises der Gewinner des Gold Awards, überzeugte Supernova mit dem M99 Tail Light 2 im Bereich »E-Mobility«. In der Begründung schrieb die Jury: »Das E-Bike gewinnt als Fortbewegungsmittel im modernen Straßenverkehr zunehmend an Bedeutung. Das innovative M99 Tail Light 2 PRO vereint Rück- und Bremslicht in einem robusten Aluminiumgehäuse und ermöglicht als strukturelles Teil des Gepäckträgers die harmonische Integration in das Fahrraddesign. Besonders hervorzuheben ist der minimalistische Designansatz in Verbindung mit einer besonders hohen Lichtqualität. Ein formal und funktional bis ins Detail überzeugendes Produkt, das die Sicherheit erhöht und zugleich die gestalterischen Möglichkeiten von E-Bike-Designern erweitert.«

Das M99 Tail Light 2 PRO ist das erste straßenzugelassene Rücklicht mit einer derart homogenen Lichtsignatur. Die Leuchtdichte der äußeren Linie ist ein absolutes Novum und das markante Bremslicht mit fünffacher Helligkeit sorgt elegant im Zentrum integriert für Aufmerksamkeit. Der Aluminiumkörper kann als struktureller Teil des Gepäckträgers verwendet werden und eröffnet Raddesignern vollkommen neue Möglichkeiten: Ein Teil, das bisher nur eine Notwendigkeit war, wird zu einer Stilkomponente, die die Attraktivität des E-Bikes erhöht und gleichzeitig die Sicherheit verbessert.

Mit dem German Innovation Award zeichnet der Rat für Formgebung zukunftsweisende Innovationen aus, die nachhaltig Wirkung zeigen und für den Nutzer einen Mehrwert bieten. Insgesamt gab es diesmal 700 Einreichungen, von Branchenriesen, Hidden Champions und Start-ups.

»Im Mittelpunkt der Bewertung der eingereichten Innovationen steht die Nutzerzentrierung. Sie ist das Differenzierungsmerkmal des German Innovation Award«, erklärt Lutz Dietzold, Geschäftsführer des Rat für Formgebung. »Besonders gut gelingt das, wenn die künftigen Nutzer frühzeitig in die Produkt- und Designentwicklung involviert werden. Viele Unternehmen haben das erkannt und setzen auf entsprechende Methoden, um echte Kundenbedürfnisse zu erkennen und darauf aufbauend wirtschaftlich relevante Produkt zu entwickeln. Immer wichtiger für den künftigen Erfolg neuer Entwicklungen ist dabei die Verschmelzung von analogen und digitalen Innovationen.«

Wie sind die Bewertungskriterien?

Die Bewertungskriterien des German Innovation Award umfassen Themen wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Die Innovationsstrategie sollte Aspekte wie soziale, ökologische, ökonomische Nachhaltigkeit und den Energie- und Ressourceneinsatz berücksichtigen. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen eine entscheidende Rolle im Jurierungsprozess. Über die Gewinner hat eine hochkarätig besetzte Jury entschieden – darunter Physiker, Patentberater, Informatiker, Finanzierungspezialisten, Produktdesigner, Technologie-Historiker und Marketeers. »Damit garantieren wir eine individuelle, neutrale und professionelle Bewertung«, betont Dietzold.

Weitere Informationen zum
M99 TAIL LIGHT 2
M99 TAIL LIGHT 2 PRO (mit Bremslicht)

Text: Mary Jaksch, Gregor Arndt, Rat für Formgebung | Bildmaterial: Rat für Formgebung, David Schultheiss, Bixs

Für Fitness, Freundschaft und einen guten Zweck: Radfahren mal anders

Fährst du gerne Rad?

Hier bei Supernova sind wir alle begeisterte Fahrradfans. Als Mitarbeiterin finde ich es klasse, dass Supernova nicht nur Profis, sondern auch Hobbyfahrer wie mich sponsert.

Als Mitglied unseres kleinen neuseeländischen Teams wurde ich kürzlich, zusammen mit  David ‚Dynamo‘ Bagshaw, von Supernova unterstützt, um mit 40 anderen Radlern eine Charity-Tour entlang Neuseelands berühmtestem Radweg, dem 300 Kilometer langen Alps2ocean Cycle Trail, zu fahren. Dieser beginnt in den neuseeländischen Alpen und endet am Pazifischen Ozean.

David und ich sammelten Spenden für World Bicycle Relief, deren Hilfsprojekt stabile Buffalo Bikes für Menschen in ländlichen Gegenden Afrikas bereitstellt. Mit ihrer Spende konnte Supernova ein komplettes Buffalo Bike nach Afrika schicken! Dieses Fahrrad wird es nun einem Kind ermöglichen, sicher zur Schule zu fahren und wird auch seiner Familie helfen, Wasser zu holen und Produkte zum Markt zu fahren.

Die Alps2Ocean-Fahrt wurde von Craig Shipton von 25000Spins organisiert, der coole Charity-Tours auf der ganzen Welt durchführt. Es tut gut für Fitness, Freundschaft und einen guten Zweck zu fahren! Wenn du vom Radfahren in Neuseeland träumst, schau dir die folgenden Fotos der Tour an.

Lake Tekapo. Foto: Ryan McCutcheon

Der erste Tag war eine 98 km lange Fahrt vom türkisfarbenen Lake Tekapo zum Lake Ohau, der in einem unberührten alpinen Tal, umgeben von dramatischen Gletscherbergen, liegt.

Lake Ohau. Foto: Ryan McCutcheon

Vom Lake Ohau aus ging es kurz vor Dämmerung los. Unsere brillante Airstream 2 beleuchtete den steinigen Trail, der steil aufwärts führte.

Foto: Bryan Rowe

Vom Tarnbrae High Point zurückblickend, konnte man einen Blick von Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands, erhaschen.

Foto: Ryan McCutcheon

Im Tal erwartete uns das Begleitfahrzeug mit Obst, Energieriegeln und Wasser.

Foto: Ryan McCutcheon

Als wir uns der Zivilisation näherten, machte das Supernova-Team einen Umweg auf Schotterstraßen.

Foto: Trent Watson

Hier ragen die dramatischen Clay Cliffs vom Talboden empor. 

Foto: Trent Watson

Im Laufe der Tage veränderte sich die Landschaft. Wir ließen die schneebedeckte Berge hinter uns und fuhren durch lange Täler mit breiten Flüssen.

Foto: Ryan McCutcheon

Hier konnten sich die Teilnehmer im frischen Wasser abkühlen.

Foto: Ryan McCutcheon

Am letzten Tag führte der Trail teilweise durch einen stillgelegten Eisenbahntunnel. Eine Gruppe von Fahrern folgte dicht hinter uns, um das Licht unserer hellen Airstream 2 zu nutzen.

Schließlich erreichte das Supernova-Team nach fünf Tagen die betriebsame Hafenstadt Oamaru: etwas müde, aber in Hochstimmung.

 

Wir danken den Fotografen und dem Organisator der Tour, Craig Shipton von 25000Spins für die Erlaubnis, die Fotos der Tour zu verwenden.

 

Ein YouTube Video von der Tour findet ihr HIER.

Text: Mary Jaksch | Bildmaterial: Ryan McCutcheon, Trent Watson, Byan Rowe