SUPERNOVA LIGHTS erhellt Zentralasien

Supernova Lights erhellt Zentralasien

Marc Maurer mit seiner Outdoor Ausrüstung mit Supernova LightsDie ganze Welt umradeln, Etappe für Etappe. Jeden neuen Trip am Endpunkt des vorigen beginnen. Köln – Istanbul, Istanbul – Teheran. Eigentlich wäre die iranische Hauptstadt Startpunkt für diese dritte große Tour gewesen. Doch Bombtrack Teamrider und begeisterter Supernova Lights Nutzer Marc Maurer hat sich diesmal für eine andere Örtlichkeit entschieden und sich samt Rad und Outdoor Ausrüstung auf die Bikepacking Tour seiner Träume nach Zentralasien begeben.

Marc Maurer auf Bikepacking Tour am Pamir Highway

Bikepacking durch Zentralasien

Duschanbe, Hauptstadt Tadschikistans und politischer, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des zentralasiatischen Landes. Die Stadt liegt auf 800 m Höhe südlich des Hissargebirges, welches in Höhen von bis zu 4643 m über dem Meeresspiegel aufragt. Ein guter Startpunkt für eine Bikepacking Tour, wie sie Marc liebt. Denn das klassische Backpacking ist für ihn schon lange zu langweilig geworden. Da ist das Bikepacking schon abenteuerlicher, vor allem wenn man allein unterwegs ist. Passionierter Reisender ist der Betreiber eines Kölner Radladens. Die Ecke der Welt stand bei ihm schon länger auf der Reiseliste. Und Angst vor Unbekanntem hält sich bei dem gebürtigen Süddeutschen in gesunden Grenzen.

„Am Anfang, als ich tagelang an der afghanischen Grenze entlang gefahren bin, waren natürlich die ganzen Militärcheckpoints immer spannend. Anfangs war ich immer nervös, grundlos, die Soldaten waren alle total nett und interessiert…“

Über das sich bis zu 7439 Höhenmeter emporhebende Tian Shan Hochgebirge entlang der afghanischen Grenze und weiter an den Ausläufern Chinas bis in die kirgisische Hauptstadt Bischkek, die sich bereits in unmittelbarer Nähe des Nachbarlandes Kasachstan im Norden Kirgisistans befindet. Marcs Route führt unter anderem über den unter Reisenden bekannten Pamir Highway. Dieser Gebirgspass leitet seine Begeher seit dem 19. Jahrhundert auf löchrigen Schotterpisten durch die bergige Landschaft Kirgisistans und Tadschikistans und wurde nur in Zeiten des Sowjetregimes stellenweise instand gehalten. Landschaftlich wechseln sich tiefe Bergschluchten zwischen schneebeladenen Bergketten mit endlosen Weiten ab, die den vielfältigen Launen des Wetters schonungslos Platz zum sich Ausleben bieten.

Bei Begegnungen mit anderen Menschen, ob Einheimische oder Reisende, wird angehalten und gequatscht. Nicht nur Geschichten tauscht man aus, auch wertvolle Tipps bezüglich der nächsten Wasserquelle oder für Essensnachschub. Und jede Begegnung ist anders, auf ihre eigene Art kurios.

 

„Nicht weit von der Kumtor Goldmine in Kirgisistan kamen zwei Hirten auf Pferden auf mich zu geritten, mit Kalaschnikows auf dem Rücken. Ich war natürlich erstmal etwas eingeschüchtert wegen der Maschinenpistolen, die zwei waren aber total nett und ich musste als Nichtraucher erstmal eine Zigarette mit ihnen rauchen. Zum Abschied wurden natürlich Hände geschüttelt. Dabei habe ich festgestellt, dass einer der beiden zwei komplette Daumen an der rechten Hand hatte. Ich habe ihn darauf angesprochen, aber er konnte kein Englisch, ich kein Kirgisisch. Später stellte sich heraus, dass aufgrund eines Unfalls mit der Chemikalie Cyanid, dem Salz der Blausäure, in der Goldmine das Grundwasser verseucht wurde und die Menschen dadurch Missbildungen davongetragen haben…“

Man hatte ihn vorgewarnt, im Sommer könne es auf Teilen der Route sehr voll werden. Doch abgesehen von einigen anderen Reisenden, diversen Tierherden, einem rollenden Hotel mit verrückten Deutschen und ab und zu Kindern und Hirten am Wegesrand sind seine Eindrücke von wohltuender Einsamkeit, der extremen körperlichen Anstrengung und der vorherrschenden Natur bestimmt.

Bergpanoramen in Kirgisistan und Tadschikistan

Marc Maurer über Supernova Lights

Dankbar ist Marc deshalb vor allem auch seiner Ausrüstung. Nicht nur sein Bombtrack Rad und seine Outdoor-Klamotten sowie Radtaschen haben ihn in seinem Vorhaben unterstützt. Auch seine Supernova Scheinwerfer waren ihm treue Begleiter im Gebirge.

„Ich war mit dem E3 Triple 2 sowie dem E3 Tail Light 2 unterwegs. Der Frontstrahler ist zwar auf deutschen Straßen nicht zugelassen, auf tadschikischen und kirgisischen Straßen interessiert das aber zum Glück niemanden… Ich war und bin super happy mit diesem Lampen-Setup. Gerade im Gelände hat der Scheinwerfer mir gute Dienste geleistet und ich war und bin immer noch total begeistert über die Power dieser Scheinwerfer. Ansonsten fahre ich noch den E3 Pure 3 Frontscheinwerfer und mag die Ausleuchtung, die Größe und Helligkeit. Das sind die ersten Erfahrungen mit Supernova Produkten und ich bin total begeistert! Ich hoffe, es sind nicht die letzten Erfahrungen, die ich mit Supernova Lights machen werde ;-)“

Supernova Lights als Outdoor Ausrüstung an Marcs Rad

A Journey Beyond II: Bikepacking zum Nacherleben

3.500 km weit und über insgesamt 50.000 Höhenmeter, schätzt Marc, hat ihn die Reise gebracht. Der Unterschied zu vorigen Touren: die lange Zeit im Hochgebirge, auf einer konstanten Höhe zwischen 2.500 bis 4.500 m. Radfahren, wo das Atmen schwerfällt. Nicht jedermanns und -fraus Sache. Aber Marc hat es nicht bereut.
Marcs Erfahrungen kannst du eindrücklich in der kurzen Dokumentation A JOURNEY BEYOND II nacherleben, bereits die zweite Produktion der Kölner Radschmiede Bombtrack Bicycles über Marc. Die berauschenden Aufnahmen ziehen dich in ihren Bann und wechseln sich unterhaltsam mit der schonungslosen Berichterstattung über die Verdauungsprobleme eines Radreisenden ab, die Marc genauso ungefiltert teilt wie auch die täglichen Höhen und Tiefen seiner emotionalen Reiseerfahrung. Achtung: Es sei davor gewarnt, dass sofortiges Reisefieber ausbrechen kann!

„Ich will einfach Fahrrad fahren, mir die Welt anschauen und Spaß dabei haben“ Marc Maurer

Aussicht am Pamir Highway auf Marcs Bikepacking Tour

Text: Myriel Hauser Ι Zitate: Marc Maurer Ι Bildmaterial: Timo Seidel

Bikepacking meets Supernova Lights

Teil I: Familientrip ans andere Ende der Welt

 

3000 km, 2 Fahrräder, 1 Kleinkind, 1 Vorhaben und 7 Supernova-Produkte – Was viele andere Bikepacker nicht wagen würden, hat sich die Familie des Bombtrack Teamriders Joachim Rosenlund einfach getraut. Mit den Rädern touren sie für zwei Monate durch die Weiten Neuseelands – mit einem Kleinkind.

Bombtrack Teamrider macht Bikepacking in Neuseeland mit Supernova lights

An Bord haben Joachim, seine Frau Melanie und ihre inzwischen fast einjährige Tochter Alva die beste Bike-Ausrüstung: Auf ihren Hightech-Rädern stecken Supernova-Scheinwerfer und erhellen jeden Winkel des neuseeländischen Outbacks bei Tag und Nacht. Mit dabei: E3 Triple 2, Airstream samt Aistream Tail Light, E3 PRO 2 mit E3 Tail Light und The Plug.

An Natur gibt es im Land der Kiwis mehr als genug zu entdecken: Ob türkisfarbene Gletscherseen, hohe Berge oder weite Strände. Einfach mal keiner Menschenseele begegnen? Nichts leichter als das! Neuseeland beeindruckt mit einer Landfläche etwa so groß wie die Großbritanniens, die sich gerade einmal 4,3 Millionen Bewohner teilen. Allerdings immerhin mit 30 Millionen Schafen. Ein Fleckchen Erde also, das für das Vorhaben der Rosenlunds gerade gut gelegen kommt.

Die Route der drei Familienmitglieder ergibt sich aus einem einfachen Konzept: Gravel Travel, das bezeichnet das Reisen auf Abwegen, abseits von der Zivilisation und jenseits ihrer Highways, Städte und Touri-Spots. Dafür nehmen die Radler gerne mal einen Umweg oder sogar eine Umkehr in Kauf – die friedliche Weite des Naturerlebnisses Neuseeland ist es der Familie definitiv wert. Die Ruhe im Outback verlassen sie dabei nur alle drei bis vier Tage, bis eine weitere Essensration zur Neige geht. Die Nächte verbringt die kleine Familie entweder im Zelt oder in den vielen mit Feuerstellen ausgestatteten Jägerhütten. Dazu nehmen sie sich Zeit auf ihrer Tour, lassen es gemächlich angehen. Zeit, die atemberaubende Natur zu erleben – vor allem aber auch, um ihrer kleinen Tochter beim Großwerden und Erkunden zuzusehen. Damit sie auch nach der täglichen Tour mit einer Lichtquelle ums Zelt herum ausgestattet sind, dafür sorgt die Airstream. Mit The Plug kann der helle Strahler einfach ohne Steckdose aufgeladen werden.

Bikepacking Tour durch Neuseeland mit Supernova Lights

Seit ungefähr sechs Wochen bereisen die drei Abenteurer nun schon den kleinen Inselstaat im südlichen Pazifik, unter anderem die unter Travellern wohlbekannte Rainbow Road. Die 112 km lange Schotterstraße liegt auf der neuseeländischen Südinsel und erstreckt sich von Hanmer Springs bis St. Arnaud. Bekannt ist sie für ihre erstaunliche landschaftliche Vielfalt, von weitem Grasland über die Flusslandschaft entlang des Clarence River bis zu den buchenbewachsenen schroffen Bergen der Wairau River Area. Die Wetterbedingungen sind nicht immer die einfachsten – immer wieder gibt die zuständige Rainbow Station Warnungen aus und weist auf das eigene Risiko hin, das jeder Reisende für sich selbst zu tragen hat.

Bald berichten wir mehr aus den unendlichen Weiten des Outbacks…

 

Bombtrack Teamrider Rosenlund mit Familie beim Bikepacking in Neuseeland

 

Text: Myriel Hauser Ι Bilder: Joachim Rosenlund